Der Protest gegen den Flughafenausbau. Aktionsperspektiven 2016

Montagsdemo 166 RedeFür alle, die gestern nicht auf der 166. Montagsdemo sein konnten am Ende dieses Textes die Links zur gestrigen Rede zum Thema:

Was können wir tun, damit der Protest gegen den Flughafenausbau auch 2016 stark bleibt, lebendig bleibt und weiter eine Perspektive hat?

Aber erst noch ein Zitat, das mir besonders wichtig ist. Über Rückmeldungen würde ich mich freuen.

Wir sind stark, wenn wir uns auf die Unverhandelbarkeit unserer Kernforderungen besinnen: 

Mit faulen Kompromissen und „kleineren Übeln“ dürfen wir keinen Frieden machen!

Wir sind stark, wenn wir unsere Energien NICHT in perspektivlosen Flughafendialogen und ermüdenden Mitbestimmungsdebatten verbrauchen, vielmehr stattdessen unseren Zusammenhalt und unsere Kommunikationstrukturen zu verbessen und uns Klarheit über unsere Perspektiven zu verschaffen.

Wir sind stark, wenn wir einig und solidarisch unsere Ziele verfolgen.

Und wir sind stark, wenn wir uns als Teil der großen und internationalen sozialen Bewegung verstehen, die sich überall dort mit ihrem Protest zu Wort meldet, wo die Lebensinteressen der Menschen, Umwelt- und Klimaschutz, Demokratie, Humanität und Frieden von wirtschaftlichen Profitinteressen internationaler Großkonzerne bedroht sind und angegriffen werden.

Wir brauchen insgesamt eine andere gesellschaftliche Atmosphäre – eine Atmosphäre, in der gegenseitiger menschlicher Respekt, Menschenwürde, Schutz der Natur, der natürlichen Ressourcen und friedliches Zusammenleben der Menschen wichtiger sind als Profitgier, wichtiger als die Gesetze der Märkte und wirtschaftlicher Egoismus und das Streben von Wirtschaftsmächten und Großmächten um internationale Vorherrschaft.

Ob Stuttgart 21, ob Flughafenausbau in München, in London Heathrow oder in Notre Dame des Landes, ob Kampf gegen die Freihandelsabkommen TTIP, CETA und TISA, gegen Fracking, gegen Versalzung der Werra, gegen globale Bestrebungen, das Wasser zu privatisieren, gegen Spekulation mit Nahrungsmitteln und Ackerland, gegen Rassismus und Intoleranz – ich bin überzeugt, nur wenn wir uns hier einordnen, vernetzen und aktiv bleiben, erhalten wir uns die Kraft, bei unserem Widerstand gegen einen scheinbar übermächtigen Feind NICHT zu resignieren, sondern standzuhalten, aktiv zu bleiben und zu zeigen:

Unser Protest gegen den Flughafenausbau lebt!“

Zum Nachhören auf Youtube hier klicken:
Zum Nachhören auf podbean hier klicken:
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